Neuer Mut und neue Klarheit

Die JUSO Baselland hat an ihrer letzten Mitgliederversammlung die Parolen für die kommenden Abstimmungen und die Empfehlungen für die Ersatzwahl in den Regierungsrat vom 3. März gefasst. Die Mitglieder sprachen sich klar für alle nationalen Vorlagen aus und unterstützen Eric Nussbaumer.

Auf nationaler Ebene befürwortet die JUSO Baselland einstimmig die Abzockerinitiative. Der Gegenvorschlag ist in einigen Bereichen sehr schwammig. Die Jungpartei vertritt die Meinung, dass die Initiative einige Probleme lösen könnte und positive Punkte beinhaltet. So bestimmen demnach Aktionäre die Löhne der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates. Ausserdem verbietet die Initiative zum Beispiel goldene Fallschirme und schafft das Depotstimmrecht ab. Gegen Abzocker-Löhne ist die Initiative wohl aber nicht wirksam. Sie würde aber eine starke Symbolwirkung für die nachfolgenden Initiativen auslösen. Die 1:12-Initiative und die Mindestlohn-Initiative sind die richtigen Mittel für gerechte Löhne.

Ebenfalls werden das Raumplanungsgesetz und der Verfassungsartikel über die Familienpolitik von der JUSO Baselland befürwortet. Insbesondere das Fördern der Gleichstellung von Mann und Frau in der Wirtschaft und die Schaffung von familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung sind wichtige Aspekte, welche eine grössere Chancengleichheit zwischen den Geschlechter schafft.

Die JUSO Baselland befürwortet die Initiative „Ja zu Wildenstein und Schloss Bottmingen“ sowie den Gegenvorschlag von der Regierung. Bei der Stichfrage hat sich die Juso Baselland für die Initiative ausgesprochen, da diese griffiger erscheint.

Bei der Verfassungsänderung über die Erhebung der Gasttaxe hat die JUSO Baselland ebenfalls die Ja-Parolen gefasst. Besonders die Abgabe eines Mobility-Ticket für den öffentlichen Verkehr an die Gäste ist eine sinnvolle Idee und würde auch den motorisierten Individualverkehr reduzieren.

Für die Ersatzwahl in den Regierungsrat hat sich die JUSO Baselland einstimmig für Eric Nussbaumer ausgesprochen. Die bisherige bürgerliche Politik hat versagt, unsere Regierung braucht dringend neue Energie, neuen Mut und neue Klarheit!

Für eine saubere Politik!

Transparenz

 

Heute hat die JUSO Baselland mit einer Aktion vor dem Regierungsratsgebäude in Liestal auf die Intransparenz in der Baselbieter Politik aufmerksam gemacht. Mit der JUSO Initiative könnte endlich Licht in die Dunkelheit bei den Parteifinanzen gebracht werden.

Kurz vor 10 Uhr versammelte sich die JUSO Baselland als Vertreter der Wirtschaft verkleidet vor dem Regierungsratsgebäude in Liestal. In Anzug und Krawatte, verteilten die JUSOs Flyer auf dem eine 1000-Franken-Note abgebildet ist. Damit sollen Spenden symbolisiert werden, welche die Landräte überzeugen sollen für die Transparenz-Initiative zu stimmen. Spenden aus der Wirtschaft konnten die Landräte bereits schon öfters beeinflussen. Auf der Rückseite der Note wird auf die Abstimmung im Landrat mit dem Slogan „Für eine saubere Politik“ hingewiesen.

Leider ist es der JUSO Baselland nicht gelungen die Landrätinnen und Landräte zu überzeugen. Die Wirtschaftsvertreter haben ihre Hände weiterhin im Spiel und kontrollieren die Bürgerlichen finanziell. Mit dem Nein hat sich der Landrat die Möglichkeit, eine transparente Politik zu schaffen, verpasst.

Im nächsten Schritt wird das Stimmvolk sich dazu äussern. „Wir sind überzeugt, dass sich viele über die Intransparenz und die masslose Arroganz der Politik ärgern“, so Adrian Mangold, Präsident der JUSO Baselland. Die Initiative wird im Verlauf von 2013 noch zur Abstimmung kommen.

Es braucht einen Neuanfang!

ballmer

Überraschend war der Rücktritt von FDP-Regierungsrat Adrian Ballmer nicht. Zu lange hat sich dies abgezeichnet. Dennoch ist die JUSO Baselland froh darüber und freut sich, dass die Rücktrittsforderung zumindest bei einem Mitglied des Regierungsrates Anklang gefunden hat.

Im letzten Sommer haben die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten Baselland alle Regierungsratsmitglieder aufgefordert zurückzutreten. Nur ein halbes Jahr später ist ein Teil der Forderung tatsächlich eingetreten. Mit dem Rücktritt von Adrian Ballmer, verlässt ein Politiker die Bühne, welcher Angriffe auf die einzelne Person verurteilt aber selber dafür das ganze Stimmvolk als „unsolidarisch“ schimpft.

Für die Jungsozialisten und Jungsozialistinnen Baselland war nach der Niederlage im Sparpaket bereits der Rücktritt von Regierungsrat Adrian Ballmer fällig. Zu lange hat er mit seinem ignoranten und engstirnigen Verhalten die Finanzpolitik in unserem Kanton geschwächt. Denn er hat keine Probleme verursacht, sondern er war das Problem im System selbst.

Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten Baselland hoffen, dass mit dem Rücktritt endlich der Regierungsrat sich für Kritik öffnet und ein neuer Wind in das verstaubte Denken kommt. Es bietet sich nun die Chance, mit dem Baselbiet einen neuen und besseren Weg einzuschlagen. „Die bürgerliche Politik hat im Baselbiet versagt. Wir brauchen nun eine sozialere und solidarischere Politik und dies ist nur mit einer linken Mehrheit in der Regierung möglich“, sagt Adrian Mangold, Präsident der JUSO Baselland. Doch nur mit einem Rücktritt ist es nicht getan.

Die JUSO Baselland fordert weiterhin die restlichen vier Mitglieder auf, zurückzutreten um eine Gesamterneuerung und einen Neuanfang in der Regierung zuzulassen

Fortschritt statt Rückschritt

Die JUSO Baselland hat an ihrer letzten Mitgliederversammlung die Parolen für die kommenden Abstimmungen vom 25. November gefasst. Die Mitglieder sprachen sich klar für ein besseres Bildungssystem und gegen einen Abbau aus.

Die JUSO Baselland befürwortet die Initiative „Keine Zwangsverschiebungen an Baselbieter Schulen“. Das Verschieben von Schülerinnen und Schülern unter Zwang ist nicht akzeptabel. Jede Zwangsverschiebung ist eine zuviel. Viel mehr müssen Anreize geschaf- fen werden, damit die Betroffenen freiwillig der Verschiebung zustimmen, sollte dies nötig sein.

Bei der Initiative „Überfüllte Klassen reduzieren“ und dem Gegenvorschlag hat die JUSO Baselland ebenfalls die Ja-Parolen gefasst. Bei Stichfrage ist der Initiative der Vorzug zu geben. Viele Klassenzimmer sind zu klein für grosse Klassen. Schon nur im Hinblick da- rauf ist die Initiative sinnvoll. Ausserdem gewährleistet sie eine bessere Betreuung der Schülerinnen und Schüler während dem Unterricht.

Bezüglich der Initiative „Betreuung der Schüler/.innen optimieren“ hat die JUSO Baselland die Stimmfreigabe beschlossen. Für die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten ist nicht klar, was sich mit der Initiative ändern soll.

Auf nationaler Ebene befürwortet die JUSO Baselland das kaum umstrittene Tierseuchen- Gesetz.

Die Parolen im Überblick:

JA  - Tierseuchengesetzes
JA  - Initiative: überfüllte Klassen reduzieren
JA  - Initiative: Keine Zwangsverschiebungen an Baselbieter
Stimmfreigabe  - Initiative: Betreuung der Schüler/-innen optimieren 

Kampf gegen die Transparenz

Transparenzinitiative

 

Mit einer einseitigen Landratsvorlage versucht die Regierung die Transparenzinitiative zu verhindern. Obwohl sie darin mehr Transparenz als durchaus wünschenswert ansieht, bringt sie eine Reihe von scheinheiligen Gegenargumenten. Die Regierung versucht damit, eine transparente Politik zu verhindern.

In der Landratsvorlage gibt die Regierung zwar zu, dass mehr Transparenz gut für die Meinungs- bildung der Bevölkerung ist. Sie würde zu mehr Vertrauen in die Politik führen und die Chancengleichheit im politischen Wettbewerb verbessern. Aufgrund der Fraktionsentschädigungen sei es auch gerechtfertigt die Offenlegung der Mittel zu verlangen. Doch bereits im Sommer hat sich die Regierung offen gegen die Transparenz in der kantonalen Politik ausgesprochen. So lässt auch die Landratsvorlage jegliche Objektivität vermissen. So schiebt die Regierung die Verantwortung von sich weg, indem sie eine nationale Regulierung abwarten will – welche jedoch noch Jahre dauern kann und von den bürgerlichen Parteien konsequent bekämpft wird.

Weiter steht in der Vorlage, dass die anfallenden Kosten einer Prüfung zu hoch ausfallen würden. Doch an keiner Stelle in der Vorlage werden die Kosten auch nur annähernd geschätzt. Es wurde nur ermittelt, wie viel ein Tag bei einer Revisionsstelle kosten würde. Doch ohne im Zusammenhang mit dem anfallenden Zeitaufwand, ist diese Information völlig nutzlos. Weiter kritisiert die Regierung, dass die Initiative zu kleine Spendenbeiträge erfasst und hinterfragt dabei dessen Ein- flussnahme. Für die JUSO Baselland ist klar, dass eine Firma welche über 1’000 Franken in die kantonale Politik investiert, diese zu beeinflussen versucht. Für Privatpersonen ist der Betrag bewusst höher angelegt.

Zu guter Letzt wird in der Schlussfolgerung darauf hingewiesen, dass es mehr Nachteile als Vorteile für dieses Modell gibt obwohl eine transparente Politik durchaus wünschenswärt wäre. Bestrebungen von mehr Transparenz aber nicht von überwiegenden Nachteilen gestoppt sondern von den bürgerlichen Parteien vereitelt. Die JUSO Baselland verurteilt diese Haltung und ist ent- täuscht über den billigen Versuch die Transparenz zu verhindern. Wir Jungsozialistinnen und Jungsozialisten erwarten von der Regierung und dem Landrat eine objektive Diskussion. Die Zeit des Versteckens ist vorbei,  jetzt müssen die Karten offen ausgespielt werden!