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Die Arbeitslosenversicherung macht Verluste. Nach Meinung der Bürgerlichen soll die Versicherung bei denen sparen, die es auf dem Arbeitsmarkt schon schwer genug haben, während die Beiträge weiterhin degressiv bleiben. Das ist falsch, findet die JUSO.
Die JungsozialistInnen Baselland haben in ihrer Mitgliederversammlung vom Mittwoch, 18. August 2010 die Parolen für die Abstimmungen vom 26. September gefasst. Die Mitglieder entschieden sich deutlich gegen die AVIG-Revision. Weiter wurden die Ja-Parolen für den HarmoS-Beitritt, den Bildungsraum Nordwestschweiz, sowie das Sonderpädagogikkonkordat ergriffen. Für die Initiative "Weg vom Öl" der Grünen sowie für den Gegenvorschlag des Landrats wurde ebenfalls die Ja-Parole beschlossen. Beim Stichentscheid zwischen Initiative und Gegenvorschlag empfiehlt die JUSO Baselland die Initiative.
Die JUSO ist der Meinung, dass die Revision der Arbeitslosenversicherung in die falsche Richtung zielt. Anstatt die Einkommensstarken genau so zur Verantwortung zu ziehen wie alle anderen, wird auf dem Buckel der Jungen, sozial Schwachen und älteren Menschen "gespart".
Die JUSO setzt sich schon lange für ein zukunftsweisendes Bildungssystem ein. Der Beitritt zum HarmoS-Konkordat ist der richtige Weg für den Kanton Baselland. In der heutigen mobilen Gesellschaft ist ein Flickenteppich in der Bildung veraltet und nicht sinnvoll.
Der JUSO ist eine moderne Energiepolitik wichtig. Erneuerbare Energien lohnen sich in jeglicher Hinsicht, sei es bei der Klimaveänderung, der Verfügbarkeit und langfristig auch den Kosten. Die Initiative "Weg vom Öl" setzt klare Ziele und eröffnet die Chance, veraltete Technologien hinter sich zu lassen und einen modernen, zukunftsweisenden Weg zu beschreiten. Der Gegenvorschlag ist nach Meinung der JUSO zwar eine reine Alibi-Übung, doch immer noch besser als nichts.
NEIN zur Revision der Arbeitslosenversicherung
JA zur Initiative "Weg vom Öl" / JA zum Gegenvorschlag / Stichentscheid: Initiative
JA zu den fünf HARMOS-Vorlagen
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von Florian Schreier
Die 1:12-Initiative der JUSO bringt endlich Bewegung in die Diskussion um gigantische Löhne. Wir verlangen mit der Initiative, dass in jedem Unternehmen die Lohnschere zwischen dem höchsten und tiefsten Lohn nur noch maximal 1:12 betragen darf.
Die 1:12-Initiative sorgt dafür, dass alle Arbeiterinnen und Arbeiter wieder am Erfolg des Unternehmens beteiligt sind. Zu Zeit dürfen sie in schlechten Zeiten ihre Arbeitsplätze räumen und zuschauen, wie oben die Löhne steigen. Aber wenn es gut läuft, profitieren nur die Manager davon, welche mit durchschnittlich 6.9 Mio. Franken extreme Saläre beziehen.
Das Verhältnis von 1:12 erklärt sich damit, dass niemand so viel in einem Monat verdienen sollte, wie jemand in einem ganzen Jahr bekommt. Derzeit rechtfertigen aber Manager ihre Millionengehälter mit ihrer Leistung und Verantwortung, doch spätestens mit der Finanzkrise wissen wir, dass das nicht stimmt. Wer, wie Novartis-Chef Vasella, 720-mal mehr verdient, als der tiefste Lohn beim Pharmakonzern, kann das nicht mehr mit Leistung begründen. Vielleicht arbeitet er ja tatsächlich vier- oder fünfmal mehr, aber ein 720-mal grösserer Lohn versteht in der Schweiz niemand mehr.
Die mit der Initiative geforderte Lohnbandbreite von 1:12 gilt im jeweils gleichen Unternehmen und sorgt so für faire Löhne, denn wenn Millionen von Löhnen umverteilt werden können, so bekommen alle mittleren und niedrigen Löhne einen gewaltigen Aufschlag. Bei Novartis wären es 16'000.- Franken pro Mitarbeiter im Jahr!
Unterschreib also auch du und schicke den Unterschriftenbogen an JUSO Baselland, Postfach 233, 4455 Zunzgen. Vielen Dank!
Mit uns sammeln? Hier geht's zu den Daten!
Unterschriftsbogen Baselland 1:12-Initiative
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