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NEIN zur Spitalauslagerung, JA zum Buch und 6 Wochen Ferien

Von Florian am 26. Januar 2012 unter Abstimmung, Gesundheit, Soziales, Wirtschaft
JA zum Buch

JA zum Buch

Die JUSO Baselland hat an der Januar-Mitgliederversammlung ihre Parolen für die Abstimmungen vom 11. März gefasst. Dabei haben wir über die fünf nationalen Vorlagen beraten und auch die beiden kantonalen genau angeschaut. Wir empfehlen NEIN zur Spitalauslagerung (kantonal), NEIN zur Bausparinitiative, JA zur familienergänzenden Betreuung im Vorschulbereich (kantonal), JA zur Buchpreisbindung, JA zu 6 Wochen Ferien für alle, JA zum Stopp von Zweitwohnungen und JA zur Geldspiele fürs Gemeinwohl.

NEIN zur Spitalauslagerung: Für besonders viel Diskussion sorgte die Vorlage zur Spitalauslagerung. Anders als die SP Baselland allderings, lehnen wir die Vorlage ab. Wir befürchten, dass die Qualität stark sinken würde. Zudem würden die Spitäler mit einem grossen Klotz am Bein in die “Freiheit” entlassen, denn aktuell sind diverse Abschreibungen nicht gemacht. Auch finden wir, dass so zentrale und Lebenswichtige Dienste wie die Gesundheit weiterhin Aufgabe des Staats sein sollte und nicht dem zerstörerischen Kampf im freien Marks ausgesetzt sein darf.

JA zur familienergänzenden Betreuung im Vorschulbereich: Endlich, 13 Jahre nachdem die SP-Motion eingereicht wurde, kommt das Gesetzt jetzt. Es verpflichtet Gemeinden, im bei der familienergänzenden Betreuung im Vorschulbereich entsprechende Angebote zu machen. Leider wurde die Vorlage im Landrat ziemlich zerfleddert, trotzdem ist es ein wichtiger Schritt nach vorne.

NEIN zur Bauspar-Initiative: Die Bauspar-Initiative lehnen wir ab, aus zwei Hauptgründen. Erstens ist das Baselbiet sowieso schon genügend zugebaut. Zweitens hilft diese Initiative vor allem jenen, die bereits Geld auf die Seite legen können und planen, ein Haus zu bauen. Sie hilft nicht denjenigen, welche mit steigenden Mieten kämpfen. Die Bauspar-Initiative ist also nur eine Steuererleichterung für jene, die schon einigermassen begütert sind. Wir wünschten uns eine Wohnpolitik, die alle Menschen miteinbezieht und eine sinnvolle Raumplanung erlaubt.

Sechs Wochen Ferien für alle!

Sechs Wochen Ferien für alle!

JA zur 6 Wochen Ferien für alle: Wir sagen ja, zu sechs Wochen Ferien für alle, denn in den letzten Jahren hat die Arbeitsbelastung stark zugenommen. Auch führen mehr Ferien zu mehr Motivation am Arbeitsplatz, weil man mit mehr Energie und erholt an die Arbeit geht. Auch erachten wir die sechs Wochen Ferien für umsetz- und bezahlbar, denn die Kosten steigen ja nicht. Und wenn die Produktion steigt, weil die Motivation grösser ist, werden die zusätzlichen Ferien ausgeglichen.

JA zur Buchpreisbindung: Die Buchpreisbindung finden wir sinnvoll und empfehlen deshalb ein Ja. Eine Buchpreisbindung, wie sie viele europäische Länder kennen, fördert die Vielfalt, indem sie es ermöglicht, dass auch Bücher mit kleineren Auflagen gedruckt werden können. Die Buchpreisbindung ist eine Förderung der Literatur, besonders auch der einheimischen. Wer nicht nur Bestseller will, stimmt also Ja.

JA zum Stopp von Zweitwohnungen: Den Baustopp von Zweitwohnungen unterstützen wir. In den Alpen gibt es zahlreiche Städte, die zum Grossteil aus solchen Zweitwohnungen bestehen. Das ist nicht nachhaltig, kostet viel, verbraucht Energie und Land. Deshalb unterstützen wir die Einführung einer Begrenzung auf maximal 20 % Zweitwohnungen.

JA zu Geldspiele fürs Gemeinwohl: Wir empfehlen ein Ja zu dieser Vorlage, weil sie den Verwendungszweck der Abgaben von Spielbanken klarer definiert.

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Rückblick aufs 2011

Von Florian am 1. Januar 2012 unter JUSO

Das vergangene Jahr hatte ein klares Thema, denn neben zwei Wahlen haben wir auch noch eine Initiative erfolgreich eingereicht und sind weiterhin gewachsen.

Der Winter stand ganz klar im Zeichen der Landratswahlen. Sechs JUSOs (Meret Stoll, Selin Oeksüz, Adrian Mangold, Jan Fässler, Reto Wyss und ich) traten in fünf Wahlkreisen an. Mit Reto hat es einer auch auf den Platz des ersten Nachrückenden geschafft, was unser Ziel war. Wir haben im Wahlkampf nicht zuletzt auch die Beziehungen zu unseren SP-Sektionen gestärkt, haben Erfahrungen gesammelt und der SP sicherlich auch geholfen.

Anti-AKW-Aktion in Liestal

Anti-AKW-Aktion in Liestal

Nach der verheerenden Atomkatastrophe von Fukushima machten wir in Schutzanzügen im Liestaler Stedtli die Menschen aufmerksam auf die Gefahr durch AKWs – kurz darauf wurde schweizweit der Atomausstieg beschlossen. Auch an der Grossdemo “Menschenstrom gegen Atom!” waren viele von uns mit dabei und demonstrierten bei grosser Hitze für eine atomfreie Schweiz. Mit 20’000 Menschen war seit längerer Zeit wieder eine richtige Grossdemo zustande gekommen. Der Atomausstieg muss aber weiterhin von uns begleitet werden, denn die Gefahr besteht, dass die Katastrophe von Fukushima rasch vergessen geht und wir vom Weg Richtung erneuerbare Energien abkommen, dafür wieder auf fossile und gefährliche Energien setzen.

Nach den Wahlen, machten wir uns an die Planung der Nationalratswahlen, die dann leider nicht so erfolgreich waren. Während dieser Zeit allerdings sammelten wir Unterschriften für die Transparenz-Initiative und wehrten uns gegen das Baselbieter Sparpaket. Das Sparpaket wurde von verschiedenster Seite stark kritisiert, denn nicht nur macht die Gleichbehandlung aller Departemente wenig Sinn, sondern es ist besonders verheerend, wenn bei der Bildung in diesem grossen Ausmass gespart wird. Dagegen wehrten sich im Dezember auch über fünfhundert Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen und Schüler vor dem Regierungsgebäude in Liestal mit einer lautstarken Demonstration.

Mahnwache für die Opfer in Norwegen

Mahnwache für die Opfer in Norwegen

Der 22. Juli 2011 wird wohl für lange Zeit in dunkelster Erinnerung bleiben. In Norwegen wurden siebenundsiebzig Menschen von einem rechtsextrem motivierten Täter auf brutalste Weise ermordet, zunächst bei einem Bombenanschlag auf das Regierungsviertel in Oslo, kurze Zeit später auf das Sommerlager der norwegischen JungsozialistInnen auf der Insel Utøya.

Liste 2 und 22: SP und JUSO

Liste 2 und 22: SP und JUSO

Im November war, erstmals seit 2008 wieder, eine Delegiertenversammlung der JUSO Schweiz im Baselbiet. Gut zweihundert JUSOs aus der ganzen Schweiz und die Bundesratskandidatinnen und -kandidaten kamen nach Liestal, um so kontroverse Themen wie das Papier zur Regierungsbeteiligung zu besprechen.

Mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember wurde auch unsere Forderung aus dem letzten Jahr erfüllt: Der Zuschlag auf dem Nachtnetz fiel weg. Am 21. Dezember schliesslich, konnten wir erfolgreich die Transparenz-Initiative einreichen. Ein gelungener Abschluss dieses meist erfolgreichen Jahres.

Nachtzuschlag weg!, LED-Wand, Basel SBB

Nachtzuschlag weg!, LED-Wand, Basel SBB

Nun denn. Nach diesem Jahr machen wir uns auf, das nächste Jahr in Angriff zu nehmen, Abstimmungen zu gewinnen und Politik für Junge, aber eben für alle statt für wenige zu machen. Es guets Neus! Wir machen Bewegung!

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Baustelle U-Abo

Von Adrian Mangold am 23. November 2011 unter Ökologie
Die JUSO Baselland schätzt den guten öV (Bild: tnw.ch)

Die JUSO Baselland schätzt den guten öV (Bild: tnw.ch)

Zonierung, ja oder nein? Subventionen, ja oder nein? In den letzten Tagen gleicht das erfolgreiche U-Abo immer mehr einer Baustelle. Viele Politiker bringen in den Medien Vorschläge, wie man die Zukunft des U-Abos ändern kann. Die einen wollen mehr Geld generieren, die anderen verzichten lieber auf Subventionen. Doch eines ist sicher: Das U-Abo vom Tarifverbund Nordwestschweiz wird schwere Zeiten durchmachen müssen.

Schon seit Monatbeginn gibt es Diskussionen zu einer Zonierung der Abos. Dies würde dazu führen, dass man ein Abo nur für einen bestimmten Teil des Tarifverbundes lösen würde. Zum Beispiel ein Abo für Zone 10 würde nur die Stadt beinhalten. Wer ausserhalb der Stadt das Tram, den Bus oder den Zug benutzen will, muss beim Abo draufzahlen oder ein seperates Ticket lösen.

Für die JUSO Baselland kommt ein Zonierung nicht in Frage, schliesslich wollen wir nicht eine Kopie vom Zürcher Modell. Dort wurde zunächst auch behauptet, dass die Abos preislich günstiger oder zumindest gleich bleiben würden. Heute wissen wir, dass die Abos massiv teurer wurden, während bei uns das U-Abo für die Region noch immer attraktiver ist als ein GA. Zusätzlich stehen wir hinter dem Gedanken der Solidarität. Das öffentliche Verkehrsnetz sollte schliesslich von allen getragen werden und nicht die intensiv genutzeren Regionen günstiger werden und die weniger genutzen Regionen überproportional viel teurer.

Zur Streichung der Subventionen muss man sich nicht gross äussern, denn jeder öV der Welt kommt nur mit Subventionen aus. Schliesslich wollen wir, dass der öffentliche Verkehr attraktiv bleibt, sei es im Preis, wie auch in der Leistung. Dies kann nur erreicht werden, wenn das Verkehrsnetz auch finanziell auch gut abgestützt ist. Denn Wir wollen einen öffentlichen Verkehr den sich jeder leisten kann. Wir wollen keine überteuerte Tickets und Abos!

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Nicht mit uns! – Petition gegen Sparpaket

Von Florian am 19. November 2011 unter Bildung

Die Bildung im Baselbiet bleibt stark unter Druck. Dabei geht es um diverse Sparmassnahmen im Bereich der Bildung, die im Rahmen des Sparpakets daherkommen. Die Bildung muss mit diesem Sparpaket ziemlich Federn lassen. Gerade aber wenn wir ein moderner Kanton sein wollen, wenn wir stolz sind auf unsere Primar-, Sekundarschulen, Gymnasien, die Uni Basel, die Fachhochschule Nordwestschweiz, dann braucht es das Bekenntnis dazu nicht auf Wahlprospekten, dafür in der täglichen Politik.

Nicht mit uns!

Nicht mit uns! - Petition jetzt unterschreiben!

Nun hat eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern am Gymnasium Münchenstein eine Petition gegen das Baselbieter Sparpaket lanciert. Sie fordert keine grösseren Klassen, kein Bildungsabbau bei Brückenangeboten oder z.B. beim Vorkurs für Gestaltung, keine unbezahlte Arbeitszeitverlängerung und keine Entlassungen bei Lehrerinnen und Lehrer.

Schwächere Schülerinnen und Schüler werden gewaltig unter dem Bildungsabbau leiden. Und wenn bürgerliche Politiker von Bildung als Rohstoff sprechen, dann darf man dieses Sparpaket wohl als dumm und kontraproduktiv bezeichnen. Auf jeden Fall ist dann das Bekenntnis zur Unterstützung für Bildung gelogen.

Petiton gegen das Baselbieter Sparpaket unterschreiben!

In den letzten Jahren wurden kräftig Steuern gesenkt mit der Argumentation, dass damit mehr Unternehmen angelockt würden, die wiederum die Steuereinnahmen erhöhen oder zumindest erhalten würden. Das ist nun offensichtlich überhaupt nicht der Fall, denn jetzt fehlt angeblich das Geld. Jetzt darf aber auf keinen Fall übermässig gespart werden, wie das mit dem Sparpaket der Fall ist. Nur um dann in zwei Jahren zu verkünden, die Kantonsfinanzen seien im Lot und nur mit Steuersenkungen für Grossunternehmen würde das Baselbiet schweizweit noch mithalten können.

Die Steuersenkungs-Spar-Spirale, welche vor allem dazu führt, dass Reiche weniger bezahlen müssen und wir alle weniger Möglichkeiten bekommen, muss unbedingt rasch durchbrochen werden. Wir alle sollen zu diesem Kanton, diesem Land beitragen. Steuern sind dazu da, zusammen mehr zu erreichen, als wir es alleine könnten.

Jetzt müssen wir zuerst das Sparpaket zurückschicken. Wir müssen über Steuern diskutieren und darüber, wie unser Baselbiet aussehen soll. Wer an jeder Ecke sparen will, muss auch selber Vielleicht braucht es jetzt auch einfach einen zweiten linken Regierungsratssitz. Dass SP-Finanzminister gute Arbeit leiten, zeigt sich beispielsweise im Kanton Basel-Stadt.

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Bürgerliche zerstören Bildung

Von Florian am 21. Oktober 2011 unter Bildung

Der Landrat hat am Donnerstag wohl einen der grössten Böcke in letzter Zeit geschossen. Mit 43 gegen 42 Stimmen wurde das Globalbudget der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) versenkt. Statt einem moderaten Ausbau der Mittel, wie ihn bereits die anderen drei Trägerkantone (AG, BS, SO) beschlossen hatten, gibt es nun vorerst gar nichts.

Für Kampfjets und die Armee gibt es massig mehr Geld, während bei Bildungsanliegen die bürgerlichen alles blockieren. Übrigens: Wir diskutieren hier um 80 Millionen Franken, während uns die Armee jährlich neu eine Milliarde mehr kosten soll. Dazu kommen unnötige, übertriebene Steuersenkungen, die uns pro Jahr 110 Millionen Franken kosten.

Die SVP mit FDP und völlig erstaunlich den Grünen sorgte für den Untergang dieser Vorlage. Bei den beiden rechten Parteien sind wir uns das ja gewöhnt, dass sie den Baselbietern in den Rücken fallen. Aber wieso sich die Grünen hier der neoliberalen Steuersenkungs-Spar-Spirale anschliessen, weiss vermutlich niemand genau.

«Wir stehen hinter der Bildung. Die Grünen wollen nicht an der Fachhochschule sparen.» – Jürg Wiedemann (Grüne), BaZ, 21. Oktober 2011

Wie jetzt genau? Nicht bei der FHNW sparen? Genau das habt ihr ja jetzt. Wenn es darum geht, dass die Volksschule weniger Geld bekäme, während die FHNW mehr bekommt, dann ist das sicher nicht ein Fehler der FHNW. Es ist vielmehr die verfehlte und komplett gescheiterte bürgerliche Finanzpolitik der letzten Jahre.

Kreislauf der Finanzpolitik

Kreislauf der Finanzpolitik

Seit Jahren bewegen wir uns in der Steuersenkungs-Spar-Spirale. Zunächst wird mit dem Argument des Steuerwettbewerbs herumgefuchtelt, die Steuern dann gesenkt. Die Einnahmenausfälle werden dann mit Sparmassnahmen wieder kompensiert und eine neue Steuersenkungsrunde startet – die Finanzen sind ja wieder im Lot.

Wir setzen uns ein, für eine gut finanzierte Bildung. Sowohl Volksschule (Primar- & Sekundar, Gym), aber auch die Hochschulstufen brauchen die nötigen Ressourcen, um den Rohstoff Bildung erfolgreich zu ernten. Was die Bürgerlichen aktuell abziehen, ist enorm: Mehr Geld fürs Militär, Sparen bei der Bildung, Streubomben nicht verbieten.

Wem das nicht passt, die oder der wählt JUSO Baselland: Liste 22. Wir setzen uns für eine starke Bildung ein.

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Neue Unterstützung für die Transparenz- Initiative!

Von Jan Fässler am 6. Oktober 2011 unter Transparenz-Initiative

Vor fünf Jahren ist die Schweiz dem Antikorruptionsorgan des Europarats Greco beigetreten. Wie der Tagses Anzeiger schreibt, untersucht die Greco zur Zeit die Lage in der Schweiz welche nicht in allen Bereichen vorbildlich ist. In der Parteienfinanzierung steht die Schweiz sogar äusserst schlecht da. Die Standards der Greco sehen vor, dass Parteien und Politiker die Herkunft ihrer Spenden grundsätzlich offen zu legen haben. Zusätzlich müssen Firmen ihre Spenden an Parteien in ihrer Buchhaltung ausweisen.

Diese Forderungen sind durchaus berechtigt. Woran können die Wählerinnen und Wähler erkennen, ob sie eine Marionette wählen, welche nur die Interessen von anderen vertritt? Oder ob sie auf ihrem Wahlzettel eigenständige Politikerinnen und Politiker notiert haben, die gewissenhaft für das Volk politisieren? Wir wollen Politiker und Politikerinnen die ihren Namen verdienen und keine gekauften Marionetten.

Unsere Forderungen mit der Transparenz-Initiative sind im Vergleich zu Greco noch sehr human. Die Initiative fordert ein kantonales Spendenregister, in dem alle grösseren Spenden an Parteien aufgelistet werden. Konkret bedeutet dies, dass Spenden von Privatpersonen ab 5’000 Franken offen gelegt werden. Bei Firmen setzen wir die Obergrenze bereits bei 1’000 Franken an. Der Grund dafür ist, dass Spenden von Firmen viel eher eine beeinflussende Motivation haben

Unsere Initiative schafft Klarheit. Es ist das Recht von allen Bürgerinnen und Bürgern zu sehen, ob im Hintergrund ein Puppenspieler steht, der die Parteien mit Geld speist. Wer gegen das Volk politisiert, soll auch öffentlich zugeben, für welche Unternehmen oder Interessen er einsteht. Nur eine transparente Demokratie kann eine echte Demokratie sein. Wir wollen reinen Tisch machen und eine ehrliche und offene Politlandschaft erschaffen. Sei es bei Abstimmungsvorlagen oder bei den Wahlen: Das Volk hat das Recht zu wissen, woher das Geld stammt und welche wahren Interessen vertreten werden!

 

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Wenn Politiker ihrem Kanton in den Rücken fallen…

Von Jan Fässler am 24. September 2011 unter Bildung
Caspar Baader an einem Podium

Caspar Baader an einem Podium (by A.Mangold)

Gestern hat der Nationalrat einen Kompromissvorschlag vom Basler FDP-Nationalrat Peter Malama abgelehnt. Dadurch  muss der Kanton Baselland und Basel-Stadt je 30 Millionen und die Uni Basel 15 Millionen abschreiben. Der Bund wird in Zukunft weniger Subventionen an die Universität Basel zahlen. Gesamthaft müssen die beiden Halbkantone Basel und die Uni mit rund 75 Millionen Franken weniger auskommen. Damit man den Betrag in ungefähren Relationen sehen kann: Das Budget 2010 für die Universität Basel betrug 565,2 Mio. Franken. Die wegfallenden Subventionen entsprechen rund 13 % vom Gesamtbudget!

Die Nationalräte aus Stadt und Land haben viel Lobbyarbeit leiten um diesen Vorschlag durchzubringen. Doch am Ende lehnte der Nationalrat ihn mit 77 zu 74 Stimmen ab. Entscheidend waren dabei aber ausgerechnet drei Stimmen aus dem Baselbiet. Der SVP-Nationalrat Christan Miesch und der FDP-Nationalrat Hans Rudolf Gysin verpassten beide die Abstimmung. Noch schlimmer war jedoch der SVP-Nationalrat und Ständeratskandidat Caspar Baader: Er stimmte Nein!

Caspar Baader hat sich bewusst gegen dieses Geschäft ausgesprochen, mit der Begründung gemäss baz.online: “Die beiden Basel hatten zehn Jahre Zeit, um ihre Buchhaltung so umzustellen, dass ihnen nun kein Loch in der Bilanz entsteht.” Das soll die Begründung sein, dass man bei der Bildung und der Zukunft der Jugend sparen sollte? Es ist jedoch interessant zu wissen, dass der Ständeratskandidat Baader vor rund zwei Wochen die Jugendlichen animiert hat in naturwissenschaftliche Richtungen zu studieren. Doch ein gutes Biozentrum oder ein ausgerüstetes Labor kostet viel Geld. Geld, das nun dank ihm für die Uni gestrichen wurde. Setzt sich denn Caspar Baader wirklich für die Region ein? Ist es wirklich im Interesse der Jugendlichen in der Region Basel eine schlechte Uni zu haben?

Wer aber Nein zum Bildungsabbau sagt, kann ein Zeichen am 23.Oktober setzen. Dann sind nationale Wahlen! Die JUSO Baselland setzt sich für eine gute Bildung und eine optimistische Zukunft für die Jugend ein. Darum am Wahltag JUSO (Liste 22) wählen!

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Nächste Termine

  • Jahresversammlung › Sekretariat SP BL, Liestal
    Donnerstag, 16. Februar 2012 19:00
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    Sonntag, 11. März 2012
  • Jahrsversammlung der JUSO Schweiz › Bern » mehr Infos
    Samstag, 17. März 2012 11:15

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